Klingt erstmal wieder nach Schurwollpullovern und Birkenstockschlappen, hat aber damit höchstens zweitrangig zu tun.
Gestern war ich mit zwei Freunden in Speyer in einer ausgesprochen informativen Ausstellung über Kultur und Geschichte der Samurai. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diese Ausstellung anzuschauen. Sie informiert über ein wichtiges Kapitel japanischer Geschichte und wie dieses Kapitel bis heute Japan beeinflusst, obwohl wie wir ja wissen längst keine Samurai im eigentlichen Sinne mehr existieren. Die Ausstellung beschäftigt sich dabei mit dem Aufstieg der Samurai im frühen Mittelalter bis zu ihrem Ende durch die Meiji-Restauration.
Am Ende wird jedenfalls der Bogen zum modernen Japan geschlagen und was heute noch so alles aus der Zeit der Samurai zu finden ist. Und ganz am Schluss wird man – mit Anleitung – gebeten, einen Kranich zu falten und in einen Korb zu legen. Die gesammelten Kraniche werden dann als Bündel an entsprechender Stelle aufgehängt. Für nähere Informationen schaue man bitte hier nach: >klick!<
Reingekommen sind wir übrigens (um mal zu prahlen) für umme, da wir “auf Empfehlung” des Direktors, der als Privatdozent unser Seminar über Stadtarchäologie hält, da waren. Wir sollen aber auf jeden Fall sagen “der Eintritt war kostenlos” und nicht “die Ausstellung war umsonst.” Die ist nämlich auf jeden Fall wert, gesehen zu werden. Besuchen kann man die Ausstellung noch bis 5. Oktober im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.
P.S.: Ich will eine Maschine, die die Bedürfnisse von Zimmerpflanzen in menschliche Sprache übersetzt.