Diese Frage wurde mir auf der einzigen AStA-Party, die ich je besucht habe, gestellt, als ich die Musik auf dem SchwulenLesben-Dancefloor als „Scheiße“ bezeichnete. Jetzt sollte man wissen, dass ich, wenn ich erst mal in Partylaune bin, auch mal ganz gern Eurodance höre (eben das, was dort lief). Weder das, noch die Tatsache, dass ich einen durchaus eigenwilligen Humor habe, konnte die junge, kleine, etwas dickliche Dame wissen, die mich sofort in eine Diskussion über Homophobie verwickelte und mir was weiß ich für Probleme mit Schwulen und Lesben andichtete.
Dank diesem Erlebnis und der permanenten Dauerbelästigung durch irgendwelche AStA-Flyer, wie schlecht es doch allen außer weißen, christlichen, heterosexuellen, deutschen Männern an unserer schönen Hochschule gehe, bin ich seit nun fast 3 Jahren mit der ständigen Angst, eine sexistische, homophobe Chauvi-Sau zu sein durchs Leben gewandert. Jedenfalls bis ich diesen Artikel auf Gay West gelesen habe, der mich auch an eben jene Anekdote erinnerte.