April 19, 2008 von doodlez
Entgegen aller anderslautender Gelöbnisse bin ich ja für gewöhnlich eher selten hier, meist aus Mangel an Kreativität. Nun, erneut gelobe ich Besserung!
Eigentlicher Anlass ist der dritte Kommentar, der zu diesem Eintrag eingetrudelt ist. Selbstverständlich habe ich diese drei Kommentare unverändert und unkommentiert durchgelassen, es möge sich jeder Leser selbst eine Meinung bilden. Zur Unterstützung dieser Meinungsbildung kann man gern auch hier nachschlagen: >klick!< . Im Grunde möchte ich M.A.R.I.U.S., der ganz offensichtlich mit seiner Suchanfrage auch bei Phrixus gelandet ist, mit auf den Weg geben: Tja, mach dir mal Gedanken!
Ein kleiner Nebenanlass ist übrigens das Erfolgserlebnis, dass sich wahrhaftig jemand außer mir selbst und dem harten Kern meines Freundeskreises für den Unfug hier interessiert. Namentlich ist das Gromobir, der zur Zeit in Tansania weilt oder zumindest auf dem besten Weg dorthin ist.
Zu der Trueness-Debatte, zu der er verlinkt hat. Ich werde dieses Jahr, wenn alles glatt geht, zum Magic Circle Festival fahren, passendere Beschreibung wäre wohl eher Manowar Open Air, und wenn das mal nicht true ist, was dann?
Außer Manowar spielen dort übrigens (um nur die zu nennen, die ich sehen will) Def Leppard, Doro, Gotthard, Majesty, Ted Nugent, Whitesnake, W.A.S.P. und niemand geringerer als Alice Cooper (I’m not worthy! I’m not worthy!) Da es natürlich auch nach Wacken geht, hab ich endlich mal wieder Gelegenheit, meine Kutte spazieren zu tragen und vor allem einen Grund, mal wieder was an ihr zu basteln/nähen. Wenn ich mit ihr zufrieden bin, stelle ich vielleicht auch mal ein oder zwei Bilder hier rein - falls das jemanden interessiert. Selbstverständlich auch Bilder aus Wacken und Bad Arolsen.
Auf die Überschrift kam ich übrigens dadurch, dass in unserer Fachbereichsbibliothek bei den Museumsführern auch die für die deutschen Museen stehen, abgekürzt mit “Führer Deutschland”. Und an diesem Regal klebt, obwohl es schon mehrfach entfernt wurde, ein Bild von Walter Moers berühmter Nazisau mit eben jenem Spruch.
In diesem Sinne - auf bald!
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Januar 23, 2008 von doodlez
Heath Ledger was found dead Tuesday at a downtown Manhattan apartment, and police said drugs may have been a factor. The Australian-born actor was 28.
Quelle
Ich hätte schon gestern schreiben können, aber da ist mir nichts sinnvolles eingefallen. Eigentlich kann ich auch nicht um Heath Ledger trauern, da ich ihn nicht kannte.
Sein Tod ist im Grunde so tragisch wie der eines jeden, der eine kleine Tochter zurücklässt. Nur widmen wir diesem Fall mehr Aufmerksamkeit. Für seine Angehörigen ist es mit Sicherheit ein schwerer Verlust und ihnen gilt mein Beileid. Aber betrifft es mich selbst wirklich?
Vielleicht ist es mir auch aus dem Grund nicht egal, weil Heath Ledger auch mir etwas geben konnte - wenn man der Ansicht ist, dass Unterhaltung etwas ist, dass man geben kann. Ich halte Heath Ledger für einen sehr talentierten Schauspieler und seine Filme haben mir immer Freude bereitet. Das ist es, was mir fehlen wird, auch wenn ich die Person hinter den Rollen nicht kenne.
“Betrachte den Tod als Heimkehr.” - Konfuzius
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Januar 21, 2008 von doodlez
Eben beim Cthulhu-Spielen:
SL: “Ich lese bei Ansehen immer Aussehen.”
Spieler 1: “Sieh es einfach als Ansehen an.”
Spieler 2: “Auch, wenn es wie Aussehen aussieht.”
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Januar 21, 2008 von doodlez
Wer kennt noch “Die Doofen”? Und wer kennt noch ihr Lied FKK?
Eis am Stiel, nackt am Strand,
ja da hat man imposant.
Hose runter, trallalla.
Das ist F.K.K.
Wie alt ist das jetzt? 12, 13, 14 Jahre? Raten sie mal, liebe Leser, wer den Witz mit “imposant” heute erst verstanden hat
Ich habe mich bis heute bestenfalls über die komische Satzkonstruktion gewundert und als üblichen Klamauk abgetan. Aber weit gefehlt.
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Januar 15, 2008 von doodlez
Frage: Ist man unsportlich, wenn man sich schon totfreut, 10 Minuten auf dem Cross-Stepper überlebt zu haben?
Meiner Meinung nach schon.
Denken Sie sich den Rest…meine Knie tun jetzt schon weh.
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Dezember 2, 2007 von doodlez
Es spricht zu sich der Sägefisch:
“Das Leben hat keinen Sinn für mich.
Denn was nützt mir das schöne Sägeblatt,
wenn Wasser keine Balken hat?”
- Fredl Fesl
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November 28, 2007 von doodlez
Heute den SPIEGEL mit einem Tag Verspätung aus dem Briefkasten geholt, zum Arzt gewackelt und im Wartezimmer gelesen.
Habe dabei den Artikel von Henryk M. Broder über Mario Barth und dessen Erfolg gelesen. Der Artikel beginnt mit einer Anmerkung über die Haager Landkriegsordnung und die Genfer Konvention und eben damit, dass Mario Barth seinen Erfolg dem Umstand verdanke, dass diese Reglementierungen nichts über Leute sagen, die sich freiwillig in Gefangenschaft begeben und sich demütigen lassen. Ich muss sagen, Herr Broder trifft damit eine Facette meines Humors, vor allem mit der Bezeichnung Barths als “Kollateralschaden der Demokratie” oder der Bemerkung zu Barths Behauptung, nachts aufzuwachen und vor lauter Selbstverliebtheit nicht mehr einschlafen zu können: “Manchmal fängt ein Alptraum erst nach dem Aufwachen an.”
Nun mag man über solche Äußerungen gespaltener Meinung sein; ich persönlich würde andere nicht unbedingt so titulieren - auch, wenn Mario Barths “Humor” meist doch an meinem vorbei geht. Dennoch gefällt mir Herrn Broders Schreibe immer wieder (völlig unabhängig von Mario Barth).
Vielen Dank, Herr Broder, sie haben mir damit den Nachmittag versüßt.
P.S.: In diesem Zusammenhang auch vielen Dank an Martin Schmidt aus Elslohe (NRW) für seinen Kommentar über den SPIEGEL-Titel der vergangenen Woche, “Warum lächelt diese Frau?” (mit Montage von Angela Merkel in die Mona Lisa):
“Die lächelt nicht - die grinst!”
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Oktober 3, 2007 von doodlez
Aus der Oberhessischen Presse vom Dienstag, den 2. Oktober 2007:
Solch ordentliche Einbrecher gibt es nur selten: Am Wochenende brachen Unbekannte durch ein Oberlichtfenster in einen Kindergarten in Kernen (Baden-Württemberg) ein und kochten genau 200 Gramm Spätzle. Danach verließen die Diebe die Räume wieder blitzeblank. Sie spülten den benutzten Topf und stellten ihn zurück in den Schrank. Die abgekochten Spätzle nahmen die hungrigen Einbrecher mit - ohne Besteck und Teller. Die Polizei steht vor einem Rätsel.
Ich denke, das kommt etwa an das von Terry Pratchett vorgeschlagene Prinzip des Antiverbrechens heran, wie z. B. “Einbrechen und Tapezieren” 
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Oktober 3, 2007 von doodlez
Sehr fasziniert bin ich ja schon seit einiger Zeit, dass in der “wir machen die beste HD von die Welt”-Werbung von Sony Iron Maiden als musikalische Untermalung dient. Für alle neugierigen: Der Song heißt “Can I Play With Madness” und ist auf dem Album “Seventh Son of a Seventh Son” von 1988 zu finden.
Geschickterweise wird die 4. Zeile des Refrains schon ausgeblendet, die würde auch nicht ganz zu einer “wir machen so super HD dass euch das Hirn schmilzt”-Werbung passen:
Can i play with madness?
The prophet stared at his crystal ball.
Can i play with madness?
There’s no vision there at all.
Aber endlich mal gescheite Musik in der Werbung. Zumindest besser als der Pudel, der in dem halbierten Cabrio sitzt.
UP THE IRONS!
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